Vanillepulver, Sonnentor, Biogewürz

Vanillepulver, Sonnentor, Biogewürz

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Zum Würzen feiner Kuchen, Plätzchen, Desserts, Pudding, Panna cotta und vielem mehr, einfach allem, was mit einem köstlichen Vanillegeschmack zur unwiderstehlichen Schlemmerei wird.

Aus kontrolliert biologischem Anbau, AT-BIO-301
Nicht-EU-Landwirtschaft

Hersteller/Verarbeiter

Sonnentor GmbH, 3910 Sprögnitz 10, Österreich

Wissenswertes über Vanille

Lat.Name: Vanilla planifolia

Wer liebt ihn nicht, den betörenden, süßen Duft echter Vanille, der „Königin der Gewürze“? Und Königen und Herrschern war der Genuss dieses edlen Gewürzes früher auch vorbehalten. Die Vanilleschote ist die Frucht einer tropischen Orchidee und stammt aus Mittelamerika, insbesondere Mexico. Dort lernten die spanischen Eroberer sie als Gewürz eines Getränkes aus gemahlenen Kakaobohnen, Honig und Maismehl kennen und brachten sie nach Europa. Wegen des hohen Preises – Vanille ist heute noch das zweitteuerste Gewürz nach Safran – gab es die köstliche Speise erst nur bei Hofe. Da die aztekische Bezeichnung „Thilxochitl“ niemand aussprechen konnte, nannte man das Gewürz einfach „Vainilla“ was im Spanischen „Schötchen“ bedeutet.

Gewürz: Weder die Blüte der Vanilleorchidee noch die unreif geerntete Frucht hat den typischen Duft. Ihren weichen, süßen Geschmack und ihr unvergleichliches Aroma erhält die Vanille nur durch Bearbeitung, und die ist höchst aufwendig. Bis Mitte des 19.Jhdts hatte Mexico noch das Monopol auf Vanille, dann entdeckte man, dass die kleinen, gelbgrünen Blüten von einer bestimmten Biene und manchen Kolibris befruchtet werden. Diese kommen in den neuen Anbaugebieten wie Madagaskar und Reunion (früher Bourbon) nicht vor. Deshalb müssen die Blüten dort von Hand bestäubt werden, was nur während weniger Stunden pro Tag geschehen kann. Außerdem kann die Vanille nur über Stecklinge vermehrt werden, die dann an schattigen Bäumen ranken und erst nach 3-4 Jahren die ersten Früchte tragen. Manche Produzenten müssen die Schoten mit einem „Brandmal“ markieren, um sie vor Diebstahl zu schützen! Kurz vor der Reife werden die Schoten noch grün geerntet und dann weiter verarbeitet.
Schon seit vermutlich über 1000 Jahren wissen die Atzteken, wie aus der geruchlosen grünen Schote ein Gewürz mit solch wunderbarem Aroma werden kann. Dazu werden die Schoten, die nach der Befruchtung noch bis zu 9 Monaten wachsen müssen, kurz blanchiert, um den Reifevorgang zu stoppen. Dann werden die Schoten tagsüber in die Sonne gelegt, um die Wärme aufzunehmen und nachts in Decken gewickelt, um ordentlich zu schwitzen. Erst wenn sie nach 4 bis 6 Monaten dunkelbraun sind, werden sie getrocknet, sortiert und verpackt. Natürlich geht das alles nur in Handarbeit, daher der hohe Preis.
Hochwertige Vanilleschoten sind dunkelbraun und so elastisch, dass man sie um einen Finger wickeln kann.Manchmal bilden sich außen kleine Kristalle aus Vanillin, dem Hauptbestandteil des Aromas. Insgesamt bewirken ca. 150 verschiedene Stoffe den einzigartigen Geschmack, deshalb kommt künstlich hergestelltes Vanillin nie auch nur annähernd an den Geschmack der echten Vanille. In den Handel kommt Vanille abgepackt in Glasröhrchen, oder auch als ganze vermahlene Schote, denn das Aroma sitzt nicht nur im Mark mit den kleinen Samenkörnchen, sondern vor allem in den Wänden der Frucht.

Gesundheit:
Die Indianer Mittelamerikas schrieben der Vanille eine vitalisierende, stimmungs- und kreislaufanregende Wirkung zu, auch galt sie früher als Aphrodisiakum.

Küchentipp:
Klassisch ist natürlich die Mischung von Vanille und Schokolade, das herrliche Aroma ist aber auch zu allen anderen Speisen beliebt. Vanille nimmt das Beissende aus der Säure von Früchten und verstärkt gleichzeitig das Aroma. Auch in würzige Mischungen fügt sich Vanille gut ein und gibt einen ganz speziellen exotischen Geschmack.
Probieren Sie doch mal unser Vanillesalz auf zartem Fisch.


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